Was ist ein Isotop?

Was ist ein Isotop?

Ein Isotop beschreibt eine Abwandlung eines Atoms eines bestimmten Elements, welches die gleiche Anzahl an Protonen im Kern besitzt, aber eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen. Bei beiden Stoffen handelt es sich um das gleiche Element, sie besitzen allerdings verschiedene Massenzahlen. Ein weiterer häufig verwendeter Begriff dafür ist “Nuklid”. Auch dieser Begriff umfasst eine bestimmte Art von Atomen, die durch ihre Massen- und Ordnungszahl festgelegt sind.

Woher stammt der Begriff?

Ein Isotop ist in seinem

Das chemische Verhalten eines Isotops bezieht sich auf die Masse.

Der Begriff “Isotop” stammt aus dem Griechischen. Es wird abgeleitet aus den Worten “isos”, welches so viel wie “gleich” bedeutet und dem Wort “tópos” was so viel bedeutet wie “Ort” oder “Stelle”. Diese Erklärung stammt daher, dass obwohl sich die Isotope eines Elements durch ihre Neutronenzahl unterscheiden, sie trotzdem an der gleichen Stelle des Periodensystem stehen.
Richtig bekannt wurde dieser Begriff durch Frederick Soddy. Er war ein englischer Chemiker, der viel in diesem Bereich forschte und dann 1921 den Nobelpreis für seine Arbeiten erhielt.

Wie verhalten sich Isotope?

Isotope des gleichen Elements verhalten sich bei chemischen Reaktionen relativ ähnlich, außer die beiden Isotope unterscheiden sich sehr stark in ihrer Masse. Im Bezug auf die Atommassen unterscheiden sich Uran 235 und Uran 238 nicht stark voneinander. Deshalb ist auch ihr chemisches Verhalten gleich. Im Gegensatz zu den drei Wasserstoffisotopen, denn bei ihnen ist der Massenunterschied sehr groß. Daraus folgt, dass ihr chemisches Verhalten sehr unterschiedlich ist.

Halbwertszeit und Isotope

Es gibt von einem Element stabile und instabile Isotope. Die stabilen zerfallen nicht, sind also auch nicht radioaktiv. Handelt es sich um ein Stabiles, so ist die Halbwertszeit sehr lang. Jedoch gibt es Stoffe, die bei ihrem Zerfall Radioaktivität freisetzen. Dadurch dass diese Stoffe dann sehr sehr lange brauchen, bis sie komplett zerfallen sind, dauert es auch dementsprechend mehrere tausend Jahre, bis sie nicht mehr radioaktiv sind. Das macht sie so gefährlich.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *